Caracal Caracal, was heißt das eigentlich?

Also wir hatten echt eine Menge Namensvorschläge - gute, weniger gute und echt beschissene. Und wir haben den Fehler gemacht bei der Entscheidungsfindung in der viertelbar zu viel Bier zu trinken. Wir hatten dann zwar immer sehr viele Namen auf der Liste, waren aber immer weniger Beschlussfähig. Nach langem hin und her hat Ralf den Caracal ins Spiel gebracht. Er ist Logopäde und einer seiner kleinen Patienten hat ihm  von seinem Lieblingstier berichtet.

 

Dem Caracal – eine afroasiatische, Luxartige Katze die vornehmlich in der Steppe zu Hause ist. Er kann sehr schnell rennen, bejagt seine Beute, indem er sich an sie heranschleicht und überraschend anspringt. Die überaus kräftigen Hinterbeine machen den Caracal zu einem der kraftvollsten Hochspringer unter den Katzen: Sprünge aus dem Stand von drei Metern Höhe sind für ihn eine Kleinigkeit (was ihm etwa bei der Jagd nach vorüberfliegenden Vögeln sehr dienlich ist). Zur «Spezialausrüstung» des Caracals gehören grosse, muskulöse Pfoten, mit denen er seine Beute ergreift und zu Boden zerrt. Es sind gefährliche «Fangeisen» aus Muskeln, Sehnen und spitzen, messerscharfen Krallen. Haben sie ein Opfer einmal gepackt, so gibt es kein Entrinnen mehr.

 

Jagdverhalten

Der Wuppertal-Caracal (von Ralf)
Der Caracal ist ein überaus erfolgreicher Jäger. Kein Wunder: Er gilt als einer der flinksten und kraftvollsten Hochspringer unter den Kleinkatzen: Sprünge aus dem Stand von drei Metern Höhe sind für ihn eine Kleinigkeit! Wie eine Rakete schnellt er hoch und schnappt sich etwa ein tief fliegende Scheibe oder einen Hammer aus der Luft. Wie die meisten Katzen geht der Caracal hauptsächlich auf dem Rasen auf Jagd. Das Spektrum seiner Beutetiere ist sehr breit gefächert und reicht von Flaschenbier und anderen Kleinsäugern über Pizza aller Art bis hin zu Döner und kleineren Kräutern. Überall in seinem Verbreitungsgebiet steht der Caracal im Ruf eines für seine Größe besonders wilden, unerschrockenen Räubers. Auf Suaheli beispielsweise heißt er deshalb Simba mangu («Kleiner Löwe») oder auch Simba kali («Grimmiger Löwe»).

 

Nachdem Ralf diesen Vorschlag noch mit einem entsprechenden Text untermauert hat, fand er auf Anhieb große Zustimmung und der Name „Caracals Wuppertal“ war geboren.